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Parodontitis / Zahnfleischentzündung

Gesundes Zahnfleisch ist die Basis für starke, belastbare Zähne. Eine Parodontitis – also eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates – kann unbemerkt beginnen, langfristig jedoch zu Zahnverlust führen, wenn sie unbehandelt bleibt. In unserer Praxis setzen wir auf moderne Parodontologie, um Zahnfleisch und Knochen zu schützen und Entzündungen effektiv zu behandeln.

Ablauf der Behandlung

  1. Diagnostik:
    Wir prüfen Zahnfleischtaschen, Lockerungen und den Knochenstatus, um den Schweregrad der Parodontitis genau zu bestimmen. Auch besteht die Möglichkeit einer mikrobiologischen Keimbestimmung, um die Behandlung bei Bedarf durch eine begleitende Antibiotikatherapie zu unterstützen.
  2. Therapie:
    Beläge, Zahnstein und Entzündungsgewebe werden gründlich entfernt – in der Regel unter lokaler Betäubung für optimales Arbeiten.
  3. Nachsorge:
    Mit regelmäßigen Kontrollen und Zahnreinigungen unterstützen wir die langfristige Stabilität des Zahnhalteapparates.

Was übernimmt die Krankenkasse?

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Basisversorgung bei Parodontitis – inklusive Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Lediglich optionale begleitende Leistungen werden privat über die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) abgerechnet.


Häufig gestellte Fragen

Was ist Parodontitis?
Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates (Zahnfleisch, umliegendes Zahngewebe, Knochen, sowie die Verankerung des Zahnes im Knochen). Die Ursachen können vielfältig sein. Unbehandelt kann Parodontitis zu Zahnverlust und/ oder weiteren Erkrankungen (wie beispielsweise Herzbeutelentzündungen, Fertilitätsstörungen, und viele mehr) führen. Mit einer gesunden Mundhygiene sowie regelmäßigen Kontroll- und Prophylaxeterminen kann Parodontitis gut entgegengewirkt werden.
Warum blutet mein Zahnfleisch beim Putzen?
Die häufigsten Gründe für Zahnfleischbluten sind eine Entzündung des Zahnfleisches (Gingivitis simplex), scharfe oder grobkörnige Ablagerungen unter dem Zahnfleischrand (Konkremente) sowie Zahnstein. Zahnfleischbluten ist auch eines der häufigsten Symptome einer fortgeschrittenen Parodontitis. Häufiges Zahnfleischbluten sollte zeitnah von einer Zahnärztin oder einem Zahnarzt kontrolliert und untersucht werden. Vereinbaren Sie bei solchen Beschwerden gerne einen Termin.
Wie kann ich mich vor Parodontitis schützen?
Zahnfleischbluten weist auf eine Entzündung des Zahnfleisches hin. Vergewissern Sie sich, dass Sie Ihre tägliche Mundhygiene einschließlich der Reinigung der Zahnzwischenräume regelmäßig, gründlich und korrekt durchführen. Eine sehr gute Prophylaxe stellt die professionelle Zahnreinigung dar.
Wie lange dauert die Behandlung?
Um einer Parodontitis entgegenzuwirken, sind mehrere Sitzungen notwendig. Je nach Ausprägung und Schweregrad können drei bis sechs Behandlungseinheiten notwendig sein. Eine Sitzung dauert ungefähr eine Stunde.
Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?
Ja, die Parodontitistherapie muss bei der Krankenkasse beantragt und genehmigt werden, bevor die Behandlung stattfinden kann. Die Kosten der Basisversorgung werden von der Krankenkasse übernommen. Sollten Sie zusätzliche Leistungen in Anspruch nehmen wollen, wie beispielsweise eine genaue Keim- und Erregerbestimmung, spezielle lokale antibiotische Therapien, sowie die Bestimmung des Knochenstoffwechsels und Vitamin D Spiegels, so würden diese in Rechnung gestellt werden. Zu den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten beraten wir Sie gerne.

Unser engagiertes Team ist gerne für Sie da!

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